Kita-Leben

Der Raum als „Dritter Erzieher“

Raumnutzung und Gestaltung, sowohl im Innenbereich als auch im Garten, sind eine wesentliche Voraussetzung für die Möglichkeit, unterschiedlichen Interessen nachzugehen und unterschiedliche Bedürfnisse zur gleichen Zeit zu befriedigen. Kinder können in unseren Räumen ihre Spuren hinterlassen. Sie werden zu Baumeistern, Musikern oder schlüpfen in Rollen des Erwachsenenlebens. Hierfür stehen ihnen viele Materialien aus dem Alltag zur Verfügung. Durch Spiegel in verschiedenen Ausführungen und bodentiefe Fenster nehmen sie sich und ihre Umwelt auch aus anderen Perspektiven wahr. In jedem Gruppenraum stehen Podeste zur unterschiedlichen Nutzung zur Verfügung. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich in Höhlen oder Hochebenen zurückzuziehen, um ihren Interessen nachzugehen.

Ein Tag bei uns…

Wir öffnen die Kita 6.15 Uhr und schließen spätestens 17.00 Uhr.

  • 6.15 – 8.00 Uhr flexibles Ankommen
  • 8.00 – ca. 8.30 Uhr Frühstück mit täglich wechselnden Angeboten
  • 8.45-9.15 Uhr Morgenkreis in vorwiegend altershomogenen Gruppen
  • 9.15 – 11.00 Uhr Projekte, Freispiel, Waldausflüge, Besuch des Bewegungsraumes oder des Luisenhauses, Atelierarbeit
  • 11.00-12.00 Uhr Mittagessen
  • 12.00 – 13.30 Uhr Ruhezeit
  • 13.30 Uhr Vesper
  • danach Freispiel und Abholzeit

Mahlzeiten

Wir bieten in unserem Haus eine Ganztagesverpflegung an, die folgendermaßen aussieht:

  • Frühstück
  • täglich frisches Brot
  • Käse
  • Butter
  • Marmeladen, Pflaumenmus und Honig von regionalen Imkern
  • Obst- und Gemüseteller
  • täglich wechselnde Angebote (Müsli, Eier, Joghurt/Quark, Haferbrei, Wurst)
  • Mittagessen

Das Mittagessen beziehen wir aus der benachbarten Küche des Luisenhauses.

  • Vesper

Zum Vesper reichen wir Brote, Knäckebrot, Reis- oder Maiswaffeln oder Fillinchen zum selbst schmieren oder belegen sowie Obst- und Gemüseteller. Zu besonderen Anlässen gibt es auch mal Kuchen oder andere Gebäcke.

Jederzeit stehen Kannen mit Tee und Wasser auf den Tischen, so dass die Kinder immer die Möglichkeit haben, zu trinken.

Eine lebendige, kindgerechte Tischkultur ist uns wichtig. Die Mahlzeiten bereiten wir zum Teil gemeinsam mit den Kindern zu. Alle Tische sind ansprechend, meist mit Blumenschmuck, gebastelten Deckchen und schön hergerichteten Tellern oder Schüsseln gestaltet. Die Kinder ab der mittleren Gruppe schmieren sich ihre Brote selbst. Zum Mittagessen stehen die Schüsseln mit den einzelnen Komponenten der Mahlzeit in der Mitte. Auch da darf jedes Kind selber entscheiden, was und wieviel es essen möchte. Gibt es die Möglichkeit ein Menü auszuwählen, beteiligen wir die Kinder an der Entscheidung.

Wir legen sehr viel Wert auf eine gesunde, zuckerfreie und vorwiegend vegetarische Ernährung. Bei den Produkten für Frühstück und Vesper achten wir darauf, dass regional und saisonal eingekauft wird. Diese Einkäufe übernehmen für uns die Familien, damit wir immer frisches Obst und Gemüse, sowie die Grundnahrungsmittel wie Butter, Milch und Käse im Kühlschrank haben.

Auf den Anfang kommt es an…

„Da werden Hände sein, die Euch tragen und Arme, in denen Ihr sicher seid und Menschen, die Euch ohne Fragen zeigen, dass Ihr willkommen seid.“

(Khalil Gibran)

Eine der wohl spannendsten Entdeckungsreisen einer Familie beginnt mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten.

In der Eingewöhnung wird der Grundstein für die gemeinsame Reise im Kindergarten gelegt. Jede Familie bekommt hier die Zeit, die sie braucht, um sich bei uns angekommen zu fühlen. Die Eltern werden von uns als Experten ihres Kindes wahrgenommen, die als wichtigste Bezugspersonen Sicherheit in der neuen Umgebung vermitteln. Wir arbeiten angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Durch zahlreiche Gespräche und dem täglichen Austausch während der ersten Tage versuchen wir mit Ihnen, die Eingewöhnungsphase für ihr Kind nach seinen Bedürfnissen bestmöglich zu gestalten. Wir stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, hören zu, nehmen Ängste und Sorgen ernst und versuchen bestmögliche Lösungswege zu schaffen.